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Klassismus in der außerschulischen Bildung - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 40
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfrist EW + SA (BA + MA)    02.03.2026 08:00:00 - 01.05.2026 23:59:59   
Einrichtung :
Bildungswissenschaften
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
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iCalendar Export für Outlook
Di. 10:00 bis 12:00 wöch. 14.04.2026 bis 21.07.2026  S06S - S06 S02 B06     21.07.2026: ACHTUNG! Terminverlegung auf 14-16 Uhr und Raum S06 S00 B32! Präsenzveranstaltung
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 14:00 bis 16:00 EinzelT am 21.07.2026 S06S - S06 S00 B32       Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Opheys, Catrin , M.A.
Zielgruppen/Studiengänge
Zielgruppe/Studiengang Semester Pflichtkennzeichen
EW B.A., Erziehungswissenschaft (Bachelor of Arts) 2 - 2
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Prüfungsversion Modul
40007 Außerschulische Pädagogik
Zuordnung zu Einrichtungen
Bildungswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Seminarbeschreibung

Klassen- und Ungleichheitsverhältnisse strukturieren unsere Gesellschaft maßgeblich. Sie verdeutlichen, dass die ökonomischen sowie kulturellen Ressourcen ungleich verteilt sind und durch Klassismus sowie Ungleichheitsstrukturen auf unterschiedliche Weise reproduziert werden. Klassismuserfahrungen als Diskriminierungs-, Benachteiligungs- und Exklusionsmechanismen aufgrund sozialer Herkunft, des Habitus und Zugangs zu Bildung wirken dabei auch auf Bildungskontexte und das pädagogische Handeln ein.

(Außerschulische) Bildungsangebote und -orte spielen hierbei auf zwei Ebenen eine Rolle: Einerseits können sie selbst Orte sein, an denen Klassismuserfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen gemacht werden (etwa durch Formen von Exklusion, Benachteiligung oder normierende Vorstellungen von Bildung und Lernen). Andererseits können sie Räume zur Auseinandersetzung mit Klassismus eröffnen, im Sinne einer klassismuskritischen Sensibilisierung ausgerichtet sein und damit eine kritisch-emanzipative Funktion übernehmen. Diese unterschiedlichen Dimensionen von Klassismus sollen im Seminar näher beleuchtet und kritisch daraufhin untersucht werden, inwiefern (außerschulische) Bildungskontexte und das professionelle pädagogische Handeln in diese Macht- und Ungleichheitsstrukturen verstrickt sind und welche Konsequenzen sich daraus für ein klassismuskritisches Handeln ableiten lassen. Neben der Möglichkeit zur eigenen Reflexion in Bezug auf Klassismus und die pädagogische Rolle, können die Studierenden im Seminar spezifische Handlungsfelder (z.B. Kulturelle Bildung, Medienbildung, politische Bildung, Erwachsenenbildung) aus dieser Perspektive beleuchten.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: