| Kommentar |
Angesichts von Biodiversitätskrise, Klimakatastrophe und demokratischer Teilhabe, die auf vielfältige Weise in Bedrängnis gerät, ist Nachhaltigkeit ein drängendes Anliegen – und religiöse Bildung Teil des Wegs, dieses Anliegen zu bearbeiten. Dabei sind jedoch unbedingt komplexere Überlegungen notwendig als der Claim von der „Bewahrung der Schöpfung“, um die Potenziale christlicher Traditionen zu heben, zumal das Christentum immer wieder als Treiber nicht-nachhaltigen Handelns identifiziert wird. Schöpfungstheologie und Prophetie können jedoch Impulsgeber für ein breites Verständnis von Nachhaltigkeit werden, um Menschen dazu zu befähigen, mit der anstehenden Krise produktiv und konstruktiv umzugehen. Normative Konzeptionen von Gerechtigkeit und Partizipation sind aus der christlichen Tradition begründbar und auch als theologischer Beitrag im interdisziplinären Gespräch relevant. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung der Institute für evangelische und katholische Theologie und den Fächern Alttestamentliche Exegese und Systematische Theologie. Im Seminar lernen Sie, sich die religiöse Tradition kritisch zu erschließen, auf Ihre Gegenwartsfähigkeit hin auszuwerten und in didaktische Settings zu übersetzen, die Bildung zur Nachhaltigkeit ermöglichen. |
| Bemerkung |
MA LA 1.1a - Didaktische Konzepte alttestamentlicher Themen verstehen und für den Unterricht erschließen lernen
BA CS 6.2 - Interkonfessionelle Theologie MA CS 2 - Seminar
E2-Bereich: Bitte melden Sie sich per Mail bei Herrn Dr. Schöning an! (5 Plätze, 3 CP durch Posterpräsentation und Reflexion)
E3-Bereich: Online-Anmeldung in LSF für Studierende des Studium liberale ausschließlich über die gleichnamige Veranstaltung mit vorangestelltem „E3“. (5 Plätze, 3 CP durch Posterpräsentation und Reflexion)
Das Seminar kann im Rahmen des Zertifikatsprogramms ProDiPer belegt werden.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von Dr. Benedict Schöning (kath.) und Dr. Clemens Wustmans (ev.) durchgeführt! |