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Misogynie Online: Geschlechtsspezifische digitale Gewalt - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2026/27 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 60
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Anmeldephase Kowi    01.09.2026 - 15.09.2026   
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Zulassungsphase Kowi    05.10.2026 - 31.10.2026    aktuell
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch. 12.10.2026 bis 01.02.2027  R11T - R11 T04 C87 findet statt     Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krug, Maximilian , Dr. verantwort
Zuordnung zu Einrichtungen
Kommunikationswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Digitale Misogynie ist zu einem prägenden Merkmal der heutigen Online-Kommunikation geworden. Weit über vereinzelte Fälle von Hassrede hinaus entfaltet sich misogynes Kommunikationsverhalten in sozialen Medien durch das Zusammenspiel von Sprache, Bildern, Videos, Memes und zunehmend auch KI-generierten Inhalten. Aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive untersucht dieses Seminar, wie digitale Misogynie kommunikativ hervorgebracht, normalisiert und zugleich hinterfragt bzw. bekämpft wird.
Zu den behandelten Themen gehören misogyn geprägte Online-Praktiken wie Creepshots und Deepfakes, Akteur:innen wie Incel-Communities, misogyne Influencer:innen und synthetische Avatare sowie die Rolle von Misogynie als Einstieg bzw. Katalysator für Online-Radikalisierung.
Im Verlauf des Seminars setzen sich die Studierenden kritisch mit aktueller Forschung auseinander und arbeiten mit authentischen digitalen Datensätzen (z. B. Kommentaren in sozialen Medien, TikTok-Beiträgen und Chat-Kommunikation). Dabei werden Methoden wie Konversationsanalyse, Membership Categorization Analysis, Inhaltsanalyse und Korpuslinguistik eingeführt, gemeinsam mit den jeweiligen empirischen Themen erarbeitet und auf eigene Analysen digitaler Misogynie im Online-Diskurs angewendet.
Im Rahmen eines semesterbegleitenden Forschungsprojekts entwickeln die Studierenden gemeinsam eine Vernissage, in der Analysen aktueller Erscheinungsformen digitaler Misogynie einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Ausstellung wird im Laufe des Semesters schrittweise weiterentwickelt und bietet Raum für Peer-Feedback, kritische Diskussionen sowie die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Bemerkung

begleitend: Vanessa Angenendt (Institut für Germanistik)


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: