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Reaktanz als kommunikativer Widerstand. Interaktionale Perspektiven auf ein psychologisches Konzept - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2026/27 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 60
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Anmeldephase Kowi    01.09.2026 - 15.09.2026   
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Zulassungsphase Kowi    05.10.2026 - 31.10.2026    aktuell
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch. 12.10.2026 bis 01.02.2027  R11T - R11 T04 C87 findet statt     Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krug, Maximilian , Dr. verantwort
Zuordnung zu Einrichtungen
Kommunikationswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Psychologische Reaktanz beschreibt die Reaktion von Menschen auf wahrgenommene Einschränkungen ihrer Handlungs- oder Entscheidungsfreiheit. Während die psychologische Forschung Reaktanz vor allem als Zusammenspiel kognitiver und affektiver Prozesse untersucht, richtet dieses Seminar den Blick auf ihre kommunikative Herstellung und Aushandlung in sozialer Interaktion. Reaktanz wird dabei als besondere Form kommunikativen Widerstands verstanden, die sich beispielsweise in Gegenargumenten, Verzögerungen, Disalignment, affektiven Displays oder multimodalen Praktiken beobachten lässt. Das Seminar führt in die genannten Konzepte ein und diskutiert, wie sich psychologische Phänomene anhand natürlicher Interaktionsdaten empirisch untersuchen lassen. Ein wesentlicher Bestandteil des Seminars ist die gemeinsame Durchführung einer eigenen videobasierten Studie. Die Teilnehmenden entwickeln ein (semi-experimentelles) Erhebungsdesign, erheben Daten und analysieren ausgewählte Sequenzen mit konversationsanalytischen, multimodalen und kategorienanalytischen Verfahren. Die erhobenen Daten bilden zugleich die Grundlage für die Seminararbeiten.
Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen in der ethnomethodologischen Konversationsanalyse und/oder der Membership Categorization Analysis. Diese werden vorausgesetzt; alternativ wird die Bereitschaft erwartet, sich selbstständig in die entsprechenden Methoden einzuarbeiten.


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Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: