| Kommentar |
Geschlechtsspezifische Unterschiede in Prävention, Diagnostik und medizinischer Versorgung werden aktuell unter dem Schlagwort Gender Health Gap diskutiert. Das Seminar beleuchtet das Phänomen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive und untersucht, welche Rolle Kommunikation in Gesundheitsinstitutionen, Medien und digitalen Öffentlichkeiten für die Entstehung, Wahrnehmung, Aufrechterhaltung und Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten spielt. Seminarbegleitend entwickeln und bearbeiten die Studierenden in Kleingruppen ein eigenes Forschungsprojekt. Hierfür erheben und analysieren sie eigenständig Daten und werden schrittweise in die qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker eingeführt. |