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Narrative des Bösen und Unheimlichen in Film und Literatur - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Blockseminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext
Semester WiSe 2026/27 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Zeitfenster
Hyperlink
Sprache Deutsch
Belegungsfristen Anmeldephase Kowi    01.09.2026 - 15.09.2026   
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Zulassungsphase Kowi    05.10.2026 - 31.10.2026    aktuell
Einrichtung :
Kommunikationswissenschaft
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen E-Learning
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Do. 10:30 bis 17:30 c.t. EinzelT am 25.03.2027   findet statt     Präsenzveranstaltung
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Fr. 14:00 bis 15:30 s.t. EinzelT am 19.02.2027   findet statt online   Präsenzveranstaltung
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Fr. 10:30 bis 17:30 c.t. EinzelT am 12.03.2027   findet statt     Präsenzveranstaltung
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Fr. 10:30 bis 17:30 c.t. EinzelT am 19.03.2027   findet statt     Präsenzveranstaltung
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Junge, Björn verantwort
Zuordnung zu Einrichtungen
Kommunikationswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Wie wird das Böse sowie Unheimliche erzählt? Welche sprachlichen und visuellen Mittel prägen unsere Konzeption vom Bösen? Und warum erscheinen bestimmte Darstellungen besonders eindrücklich oder verstörend?
Das Seminar widmet sich der narrativen Konstruktion des Bösen und Unheimlichen in deutschsprachigen und internationalen literarischen sowie filmischen Werken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Böse, Unheimliche sprachlich konstruiert wird und wie diese Konstruktion – insbesondere im Film – durch visuelle und auditive Gestaltungsmittel unterstützt, erweitert oder verändert wird.
Methodische Grundlage des Seminars bilden zentrale Ansätze der kognitiven Linguistik und Medienlinguistik, insbesondere die Konzeptuelle Metapherntheorie, die Frame-Semantik sowie multimodale Analyseverfahren. Mithilfe dieser Ansätze wird untersucht, welche konzeptuellen Metaphern und Frames die Konstruktion des Bösen prägen und wie sprachliche sowie – im Film – visuelle und auditive Gestaltungsmittel, etwa Bildkomposition, Licht und Dunkelheit, dazu beitragen, Bedrohlichkeit, Unheimlichkeit, Geheimnis oder Spannung zu erzeugen.
Im Blockseminar werden theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Analysen verbunden. In Gruppenarbeiten entwickeln die Teilnehmenden eigene Untersuchungen ausgewählter literarischer und filmischer Beispiele, präsentieren ihre Ergebnisse und diskutieren diese gemeinsam im Plenum. Ziel des Seminars ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie sprachliche, visuelle und audiovisuelle Gestaltungsmittel das Böse konstruieren und welche kulturellen Deutungsmuster ihnen zugrunde liegen.
Für den Erwerb der CPs sind die aktive Teilnahme am Seminar, die Analyse von Narrativen des Bösen sowie eine Ergebnis-Präsentation erforderlich. Weitere Informationen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.


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Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: