Inhalte: Die Entwicklungsökonomie beschäftigt sich mit einer zentralen Frage der Gegenwart: Wie entstehen globale Ungleichheiten – und mit welchen theoretischen und politischen Mitteln lässt sich über sie nachdenken?
In diesem Seminar schauen wir uns die Geschichte des Fachs an - von Modernisierungstheorie und Dependenztheorie bis zu aktuellen Debatten um Finanzialisierung, Handel und Entwicklungshilfe.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Finanzialisierung als strukturierendem Prozess zwischen Huashalten, Banken, Unternehmen und makroökonomischen Sturkturen. Methodisch erweitern wir unseren epistischen Zugang zu Wissensgenerieung um feministischen und dekolonialen Perspektiven. Anhand konkreter Fallbeispiele – Mikrofinanz, Ressourcenfluch, Entwicklungshilfe, Klimapolitik – werden wir konkurrierende Erklärungsansätze einordnen und quantitative wie qualitative Daten kritisch lesen.
Das didaktische Konzept aus Input, Aktivierung und Reflexion kombiniert kurze Vorlesungseinheiten, Studierenden-Inputs mit kollaborativen Phasen. |