| Kommentar |
Inhalte:
Von 1918 bis 1923/24, darin ist sich die Forschung einig, befand sich Deutschland in einer politischen Dauerkrise. Die Weimarer Republik, die aus einer Revolution hervorging, die teils keine demokratische, sondern eine sozialistische Gesellschaftsordnung angestrebt hatte, sah sich mit Putschversuchen und Aufständen, Inflation und Bürgerkrieg, Terrorismus und militärischen Interventionen zur Durchsetzung von Reparationen konfrontiert. Wie konnte es ihr überhaupt gelingen, diesen Herausforderungen zu begegnen? Die Vorlesung zeichnet ein hoch umkämpftes Jahrfünft der deutschen Geschichte nach und fragt besonders nach den Faktoren, welche, zumindest vorübergehend, die Widerstandsfähigkeit der Demokratie begründeten. |
| Literatur |
Ute Daniel, Im Zwischenreich. Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918-1933, Hamburg 2026.
Nadine Rossol / Benjamin Ziemann (Hg.), Aufbruch und Abgründe. Das Handbuch der Weimarer Republik, Darmstadt 2021 |