Beschreibung:
In der Einführung in die Mikroökonomik für interdisziplinäre Studierende steht das optimale Marktverhalten der Marktteilnehmer und die sich daraus endogen ergebende Marktstruktur im Mittelpunkt. Die Vorlesung basiert auf einem theoretischen Ansatz, welcher ausgehend vom Referenzmodell des vollkommenen Wettbewerbs, sukzessiv den Analyserahmen erweitert, um empirisch relevante Marktformen und -phänomene erklären zu können. Die Einführung in die Mikroökonomik für interdisziplinäre Studierende folgt dabei einem hybriden Lehrkonzept, welches Onlineinhalte (Vorlesungsvideos, Übungsaufgaben) mit Präsenzterminen (Frage-Antwort-Sessions) kombiniert. Zu jedem der thematischen Schwerpunkte erfolgt die Wissensvermittlung anhand eines vorproduzierten Vorlesungsvideos. Die vorgestellten mikroökonomischen Modelle werden dann durch die eigenständige Bearbeitung von Übungsaufgaben nachhaltig erlernt. Sich ergebende Verständnis- bzw. Anschlussfragen zu den vermittelten Inhalten, werden im Rahmen von insgesamt fünf Präsenzterminen (Frage-Antwort-Sessions) ausführlich beantwortet und diskutiert.
Die Prüfungsleistung wird von den Studierenden durch eine einstündige Klausur erbracht, welche in ihrer Form auf den Übungsaufgaben und in ihren Inhalten auf den Vorlesungsvideos und den Übungsaufgaben basiert.
Qualifikationsziele:
Die Studierenden erlernen die grundlegenden Methoden der Mikroökonomik (insb. Optimierung und Spieltheorie), welche angewendet werden, um das Marktverhalten von Haushalten und Unternehmen zu analysieren. Die Vorlesung untergliedert sich in drei übergeordnete Themenbereiche und umfasst neben den theoretischen Grundlagen (Nachfrage-, Kosten- und Spieltheorie), monopolistisches Marktverhalten (einfaches und sukzessives Monopol, Preisdiskriminierung bei nicht-transferierbaren Gütern, intertemporale Preisdifferenzierung), sowie oligopolistischen Wettbewerb (Preis- versus Mengenwettbewerb, strategische Marktabwehr, stillschweigende Kollusionen). Die jeweiligen mikroökonomischen Modelle werden im Rahmen der Vorlesung eingeführt und durch die eigenständige Bearbeitung von Transferaufgaben nachhaltig erlernt. Die Studierenden sind nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung vertraut mit optimalen Marktverhalten der Marktteilnehmer und den daraus hervorgehenden Marktstrukturen. Sie beherrschen die wichtigsten mikroökonomischen Standardmodelle zur Untersuchung und Charakterisierung einzelner Märkte und können somit eigenständig eine theoretisch fundierte Marktanalyse durchführen.
Gliederung:
Die Einführung in die Mikroökonomik für interdisziplinäre Studierende unterteilt sich in die folgenden thematischen Schwerpunkte:
- Nachfragetheorie Kostentheorie
- Spieltheorie
- Monopol
- Sukzessives Monopol
- Preisdiskriminierung
- Intertemporale Preisdifferenzierung
- Duopolistischer Wettbewerb
- Oligopolistischer Wettbewerb
- Strategische Marktabwehr
- Stillschweigende Kollusionen
Die Veranstaltung wird als Hybridform aus Online- und Präsenzelementen angeboten. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Website des Lehrstuhls für New Economic Geography. |