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Inhalte:
Als wir Kinder waren, haben wir durch Nachahmung gelernt. Kinder ahmen Eltern, Freund/innen, Lehrer/innen, bewunderte Menschen nach (Imitationslernen).
Menschen brauchen Zeit ihres Lebens Vorbilder und Leitbilder, an denen sie sich orientieren können. Vorbilder haben viele Namen: Stars, herausragende Personen der Populärkultur (Schauspieler, Sänger, Sportler), Idole, Influencer, Held/innen des Alltags, Politiker/innen, Gurus, Propheten, Heilige… ihnen wird gefolgt (Nachfolge). Was verbindet sie, was trennt sie?
Sich an bedeutende Menschen über ihren Tod hinaus zu erinnern, ist ein Phänomen in der ganzen Menschheitsgeschichte, in den Familiengeschichten und in allen Religionen verankert.
Vorbilder können zu Trugbildern und Götzenbildern werden: Wie werden Menschen zu selbstbewussten, eigenständigen und selbstverantwortlichen Subjekten, die selbst entscheiden, wie sie leben wollen? Welche Rolle spielen dabei die Religionen?
Diesen und den im Seminar entstehenden Fragen werden wir in einer Spurensuche nachgehen: In der Begegnung und im Gespräch mit Vertreter/innen der Religionen und in Texten islamischer, jüdischer, buddhistischer, christlicher und atheistischer Traditionen. |